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14.11.2011 23:12 Alter: 100 days

Myofascial Release - Eigenmassage mit der BlackRoll

Von: Robin

„Myofascial Release“ hört sich einfach wesentlich cooler an als „Massage“.

Ist aber eigentlich nichts anderes als eine, in unserem Fall, Eigenmassage mit der BlackRoll und sollte in jedes Training einbezogen werden.

Myo = bedeutet einfach nur Muskel und

Fascie = heißt Hülle.

Also: Muskelhülle.

Alles in unserem Körper ist von Hüllen (Fascien) umgeben und wird von Fascien zusammengehalten. Unsere Haut kann man sich auch als Fascie vorstellen, sonst würden wir ja auseinanderlaufen.

Muskelfasern, Nervenbahnen, Organe, wirklich alles ist von Fascien umgeben.

Fascien verbinden auch Deine Muskeln miteinander. Kein Muskel arbeitet jemals alleine. Du kannst Dir Dein Muskelskelett als ein zusammengehörendes, miteinander verbundenes System vorstellen.

Die Fascien bestimmen unser Erscheinungsbild. Sie sind unser strukturgebendes Organ. Sie passen sich, genauso wie ein Knochen, Deinem täglichen Bewegungsmuster an.


Bsp.:
Du sitzt viel vor dem Computer und neigst somit dazu einen Rundrücken („Buckel“) zu bekommen. Die Fascien passen sich dieser Position an und ziehen Dich somit z.B. auch im Stand, bzw. in allen anderen Bewegungs-Situationen und –Positionen (auch beim Sport) in diesen Rundrücken.

 

Deine Beweglichkeit (also das, was Du mit Stretching verbessern willst), hängt von der „Geschmeidigkeit“ Deiner Fascien ab. Nicht davon, dass Du Dein Muskel in seiner Länge veränderst.

Können sich die Muskelfasern in ihren Hüllen besser bewegen und sind dort z.B. nicht verklebt, verhärtet oder sogar verknotet, bist Du auch deutlich beweglicher.  Aber noch viel wichtiger, Deine Muskulatur ist somit wesentlich leistungsfähiger!

Bei der Bewegung und vor allem beim Sport, verlangst Du von Deiner Muskulatur, dass sie sauber und gut arbeiten soll. Dass die Muskelfasern im gesamten Muskel bei Kontraktion geschmeidig zueinander und auseinander gleiten können.

Bsp.:
Hast Du schon mal einen Jogurt Becher geöffnet und die Deckelfolie ließ sich nicht ganz am Stück abziehen und hing noch so halb dran. Da war auch ein Teil der Deckelfolie stärker mit dem Becher verklebt als der andere.

 

So ist das auch beim Muskel. In einem Teil vom Muskel laufen die Muskelfasern in den Hüllen sauber und flüssig, im anderen Teil des Muskels sind sie z.B. miteinander verklebt. Das ist für die Gesamtbewegung schlecht.

Die gleiche Problematik haben wir, wenn Du schon mal eine Muskelverletzung hattest (z.B.: einen Muskelfaserriss). Die Muskulatur ist an dieser Stelle „abgestorben“, bzw. vernarbt und nicht mehr so gut durchblutet und „geschmeidig“ wie das Muskelgewebe außen rum. Der Muskel kann somit im Gesamten nicht mehr optimal arbeiten.

Du kannst Verspannungen, Verhärtungen und Verknotungen in der Muskulatur als Vorstufe zu einer Verletzung ansehen. Gleiches Prinzip. Der Muskel arbeitet an dieser Stelle nicht mehr optimal.

Das kann sich natürlich sofort auf andere Strukturen in Deinem Körper auswirken. Ist der Muskel an einer Stelle verhärtet, kann sich ein Schmerz an einer ganz anderen Stelle äußern.

Bsp.:
Hänge Dir einen Schlüsselbandanhänger um den Hals. Ziehe jetzt vorne an dem Teil, wo der Schlüssel dran hängt. Wo tut es weh? Am Hals, genau. Der Zug ist also ganz woanders, als sich der Schmerz äußert.

 

Wie kann ich jetzt aber vermeiden, dass es zu solchen Verhärtungen, Verklebungen und Verknotungen kommt?

SportCodex arbeitet dbzgl. schon seit mehreren Jahren mit der Technik der „Eigenmassage“. D.h. wir verwenden die BlackRoll (Eine harte Schaumstoffrolle) zur Eigenmassage des gesamten Körpers.

Video: http://www.youtube.com/user/SportCodex#p/a/u/1/zACD1QZc9vg

Das regelmäßige Massieren mit der BlackRoll soll präventiv auf die Muskulatur einwirken und verhindern, dass solche Verhärtungen auftreten.

Wenn Du schon mal das sehr empfehlende Erlebnis hattest, Dir von einem Masseur oder Physiotherapeuten solche Verhärtungen rausmassieren zu lassen, weißt Du wie schmerzhaft das sein kann. Das sind kleine harte Punkte (Knoten) in der Muskulatur, die dann sehr punktuell mit dem Daumen oder sogar mit einem kleinen „Holzstößel“ rausmassiert werden.

Die BlackRoll geht das alles etwas großflächiger an und ist somit etwas sanfter.

Sie ist fester Bestandteil des SportCodex-Trainingssystems und darf in keinem Training fehlen.

Wer mehr über die BlackRoll und ihre Anwendung erfahren will, darf uns jederzeit kontaktieren oder direkt bei www.BlackRoll.com vorbeischauen.

Alle Zweifler kann ich vielleicht damit überzeugen, dass ich euch garantieren kann, dass NFL- und NBA-Athleten, sowie einige Erstligisten der Fußball-, Handball- und Basketballliga hier in Deutschland mit der BlackRoll arbeiten. Ich kenn die Trainer!

(siehe auch: http://www.sportcodex.de/aktuelles/newssingle/eintrag/32.html)

 

Letz Roll!


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